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Der Bickelstein ist 2,5 m langer und 1,2 m hoher eiszeitlicher Findling aus rötlichem Granit, der hufeisen- und kreuzähnliche Markierungen trägt. Der Stein gab dem früheren Heidegebiet zwischen Ehra-Lessien, Boitzenhagen, Wiswedel und Voitze den Namen Bickelsteiner Heide. Die einst sandigen Flächen wurden im 19. u. 20. Jahrhundert mit Nadelbäumen aufgeforstet, so dass der Stein sich jetzt in einem Waldgebiet befindet.
 
Der Name des Bickelsteins beruht auf der Art des Aufbringens der Markierungen, "inbicken" war das niederdeutsche Wort für einhauen/einschlagen. Alter und Herkunft der Zeichen sind unbekannt. Folgende Sagen ranken sich um den Bickelstein:
 
-  Dem Volksglauben nach warfen die Hünen einst den Stein nach dort, der vom Klieversberg in Wolfsburg stammt. Im Wolfsburger Stadtteil Hohenstein finden sich ähnlich große Gesteinsbrocken, bei denen es sich jedoch um anstehendes Gestein und nicht um Findlinge handelt.
 
-  Der Sachse Bickel schloss an dieser Stelle eine Schar feindlicher Franken ein. Er bot dem Führer seiner Gegner die Freiheit an, wenn er um den Stein reiten würde und das Pferd ein Hufeisen gegen den Stein schleudern würde, was dann geschah.
 
-  Im dreißigjährigen Krieg kam um 1630 ein von den Kaiserlichen verfolgtes schwedisches Heer unter König Gustav Adolf II. in die Bickelsteiner Heide. Umzingelt von Feinden habe der König gerufen 'So wenig, als mein Pferd in diesen Stein treten und ich mein Schwert hineinhauen kann, so wenig werden wir noch siegen.' Darauf zeigten sich die Wunderzeichen im Stein und die Schlacht wurde gewonnen.



Lage  (roter Pfeil)