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Mönchskreuz im Leu




In der alten, vergilbten Pfarrchronik aus dem Jahre 1528, des Ev. Pfarramtes Wahrenholz, heißt es: ‚Es soll aus dem Kloster (Steimke) alle 4 Wochen ein Mönch gekommen seyn und in dieser Capellen (Wahrenholz) die Meße gehalten haben. Nach vielen Jahren soll sich begeben haben, da ein starker Winter gewesen und viel Schnee gelegen, daß der Mönch ins Holtz - so der Leue genannt wird - gekommen, sich darin verirret, verfroren und umgekommen.‘ Viele Sommer und Winter sind inzwischen über die Heide gegangen, ein unvorstellbares Maß von Not und Sterben haben die    Menschen in dieser Zeit kennenlernen müssen. Und doch, das stumme Mal im Waldesdom [...] scheint auch heute noch seine eigene, geheimnisvolle Erinnerungskraft nicht verloren zu haben.“


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