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Wittingen

Standortentwicklung



Gegen Ende des Jahres 2005 hat die Stadt Wittingen die NORD/LB Regionalwirtschaft und das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zur Standortentwicklung der Stadt Wittingen zu erarbeiten.

Die Studie wird aus dem LEADER+ - Programm, einer Gemeinschaftsinitiative der EU zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und wirtschaftlichen Stärkung ländlicher Räume in Europa, finanziell unterstützt. Das nördliche Kreisgebiet des Landkreises Gifhorn bildet mit den Samtgemeinden Wesendorf, Hankensbüttel und Brome sowie der Stadt Wittingen die LEADER+ -Nachhaltigkeitsregion Isenhagener Land. Unterstützt durch die Fördermittel der EU und die kommunale Kofinanzierung (50 % der kommunalen Kofinanzierung trägt der Landkreis Gifhorn) wurde der Stadt Wittingen ermöglicht, sich mit Hilfe der Machbarkeitsstudie bereits frühzeitig im Sinne einer umfassenden kommunalen Entwicklungsstrategie zu positionieren und somit einen langfristig und perspektivisch orientierten Beitrag zur nachhaltigen Standortentwicklung zu leisten. Hintergrund der Studie war nicht zuletzt die schwierige Ausgangslage, in der sich die Stadt Wittingen befindet. Mit einer stagnierenden und in den letzten Jahren sogar leicht rückläufigen Bevölkerungsentwicklung sowie einer Siedlungsstruktur mit zwei Siedlungskernbereichen und zahlreichen kleineren Ortschaften sieht sich die Stadt Wittingen vergleichsweise ungünstigen Rahmenbedingungen gegenüber, den Wohnstandort mit einem entsprechenden infrastrukturellen Umfeld auch zukünftig für Zuwanderungen attraktiv zu machen. Als vergleichsweise ungünstig für die Positionierung des Wirtschaftsstandortes Wittingen sind auch die schwache Beschäftigtenentwicklung der letzten Jahre sowie das ab dem Jahr 2007 zu erwartende besonders starke Fördergefälle zu den umliegenden Landkreisen 1 zu bewerten. Ziel der Studie ist es daher, zunächst Stärken und Schwächen der Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur herauszuarbeiten. Dabei wurde mit den Auftraggebern die Schwerpunktsetzung auf folgende Handlungsfelder verabredet:
 
  • die Wirtschaftsstruktur und die Beschäftigtenentwicklung,
  • das Industrie- und Gewerbeflächenmanagement (unter bes. Berücksichtigung des Hafens),
  • Arbeitsmarkt und Qualifizierung,
  • Verkehr, Infrastruktur und Mobilität,
  • Bevölkerungsentwicklung, städtebauliche Entwicklung und Wohnen sowie
  • Einzelhandel und Innenstadtentwicklung.

Die Arbeiten am Standortentwicklungskonzept erfolgten in enger Kooperation mit der Stadtverwaltung Wittingen, ausgewählten Unternehmern und Bürgern aus der Stadt Wittingen im Rahmen verschiedener Workshops, in denen Zwischenschritte und Handlungsempfehlungen diskutiert sowie Hinweise für die weiteren Arbeitsschritte gegeben wurden.

Neben einer Auswertung der NIW-Regionaldatenbanken wurden vor Ort Besichtigungen, Gespräche mit dem Landkreis Gifhorn und Experten, Workshops zu den Handlungsfeldern, Befragungen der Unternehmen und Einzelhändler sowie eine Gewerbeflächenerhebung durchgeführt. Die Ergebnisse der Betriebsbefragung und der Gewerbeflächenerhebung sind ausführlich dokumentiert worden.

Auf Grundlage eines Stärken-Schwächen-Profils sind Konsequenzen und Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung der Stadt Wittingen abgeleitet worden.


Die Studie zur Standortentwicklung können Sie hier einsehen (PDF, 3,7MB).