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Die Pfennigskuhle bei Lütje Mühle

Oberhalb Knesebeck liegen fünf Mühlen am Bache, früher waren es deren sieben. Eine heißt die kleine Mühle (lütjen möll) und dabei ist die Pfennigskuhle. Der Besitzer vor langer Zeit war ein geiziger Mann, welcher unruhig nachts umherlief, wobei ihm einmal der Teufel begegnete und bis zur Kuhle begleitete. Die soll der Müller voll Geld haben, wenn der Teufel dafür das erste lebende Wesen, das jenem bei der Heimkehr begegnet, erhalten würde. Der Müller versprach das, denn er glaubte, sein Hund werde ihm zuerst begegnen, es war aber seine einzige Tochter, die der Teufel mit fortnahm, trotzdem der Müller den Handel rückgängig machen wollte. Da rief er verzweifelt aus: o not, o grote not, up lütje möll is sin lew ken brot. Die Kuhle aber war voller Pfennige, die der Müller dem Dome zu Magdeburg schenkte.



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